Hettenshausen im 20. Jahrhundert

Ein Rückblick von Andreas Sauer anlässlich der 1200 Jahrfeier 1998

Die Entwicklung der Gemeinde Hettenshausen im 20. Jahrhundert

Die Gemeinde Hettenshausen hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts 511 Einwohner, die in den damaligen Gemeindeteilen Feldmühle, Posthof, Prambach, Reisgang, Washof und Webling lebten. Die Gemeindegrenze reichte bis zum Kuglbauernberg, zur Pfaffenhofener Hipp-Siedlung und schloß einige Häuser der Moosburger Straße in Pfaffenhofen mit ein, auch das Sägewerk Pedrotti gehörte nach Hettenshausen.

Der Ziegeleibesitzer Johann Daschinger war seit 1900 Bürgermeister und führte bis zum Jahr 1905 die Gemeinde, die Namen des Gemeinderates aus dieser Zeit sind jedoch nicht bekannt. Die Gemeindespitze hatte sich überwiegend mit Ansässigmachungs- und Heiratssachen zu beschäftigen, kümmerte sich um die Armenpflege im Ort, hatte die Verpachtung der gemeindlichen Besitzungen und Rechte wie Jagd- und Fischrecht durchzuführen und war für die Instandhaltung der Wege und Brücken zuständig.

Nachfolger von Daschinger wurde im Jahr 1905 Gregor Schmid, der bis 1911 im Amt blieb, aus dessen Zeit jedoch keine markanten Ereignisse in der Geschichte Hettenshausens festgehalten sind.

Alois Zrenner, der nach Schmid bis 1924 der Gemeinde vorstand, hatte die schwere Zeit des Ersten Weltkriegs, der wirtschaftlichen Not der Nachkriegsjahre und die Inflation der Jahre 1922 und 1923 zu bewältigen. 1918 hatte man einen Holzversorgungsausschuss zur Gewährleistung von Brennholzlieferungen an die Bevölkerung gebildet, im folgenden Jahr war die geringe Zahl verfügbarer Wohnhäuser mit der Folge einer großen Wohnungsnot ein damals aktuelles Problem der Gemeinde. Die Namen der Verwaltungsspitze und der Gemeinderäte im Jahr 1920 lauteten: Alois Zrenner 1. Bürgermeister, Benedikt Binder 2. Bürgermeister, Michael Robin, Alois Furtmayr, Martin Sebald, Josef Breitner und Benno Gollnhofer.

Nur kurze Zeit, in den Jahren 1925 und 1926 war Leonhard Hiereth Bürgermeister von Hettenshausen, dessen überraschender Tod seine Amtszeit vorzeitig beendete. Auf ihn folgte der bis 1933 im Amt befindliche Alois Zrenner.

Seine Nachfolger in der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft waren von 1933 bis 1940 Martin Schwarzmeier und von 1941 bis 1945 Josef Spindler. Zu Beginn der 30-er Jahre waren alle Gemeinden durch die Nationalsozialisten zum Werkzeug ihrer Politik gemacht worden. Wie aus den erhalten gebliebenen Gemeinderatsprotokollen von Hettenshausen ersichtlich ist wurden, ganz im Sinne der damals propagierten Förderung des Gemeinschaftssinnes des deutschen Volkes, gemeinschaftliche Arbeiten der Bevölkerung an Straßen und Brücken sowie am Ilmlauf durchgeführt. Zur Besserung der gemeindlichen Finanzen wurde eine Bürgersteuer erhoben und die bereits bestehende gemeindliche Biersteuer erhöht.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde unter Bürgermeister Asko von Kemnitz ein Neuanfang unter demokratischen Vorgaben der amerikanischen Besatzungsmacht gemacht. In seiner bis 1960 reichenden Amtsperiode erfolgten viele wichtige Weichenstellungen für die Zukunft. Das Hauptaugenmerk wurde auf den Aufbau einer funktionierenden demokratischen Verwaltung sowie auf die Notwendigkeit der Unterbringung und Integration der Flüchtlinge gelegt, deren Zuzug für ein rasches Ansteigen der Bevölkerungszahl sorgte, für die jedoch kein ausreichender Wohnraum zur Verfügung stand. Im Lauf der 50-er Jahre konnte dieses zentrale Problem der Nachkriegsjahre bewältigt werden, als eine intensive Wohnungsbautätigkeit die endgültige Niederlassung der Heimatvertriebenen ermöglichte und ihre Existenz auf eine dauerhafte Grundlage stellte.

In den Jahren 1958 bis 1962 wurde der Ausbau der Ortsstraßen vorgenommen, die Ausgemeindung der Hipp-Siedlung 1959 nach Pfaffenhofen brachte eine bedeutende Änderung der Gemeindegrenzen.

Nachfolger von Kemnitz' wurde im Jahr 1960 Josef Scheller, der bis 1981 der Gemeinde vorstand. Ein wichtiges Problem wurde mit dem Bau einer angemessenen Wasserversorgung für die Gemeinde in den Jahren 1963 und 1964 bewältigt. Die Ausweisung der Baugebiete "Wimmerberg" 1966 und "Schefflerring, Avisgrund" 1971 wie auch der Bau des neuen gemeindlichen Friedhofs auf dem Kreuzberg im Jahr 1966 trugen der weiterhin zunehmenden Bevölkerungszahl Rechnung. Im Jahr 1971 wurde mit dem Bau des neuen Gemeindehauses begonnen, das im folgenden Jahr feierlich eingeweiht wurde.

Die Gemeindegebietsreform wirkte sich im Jahr 1978 für Hettenshausen zunächst mit der Integration der bisher selbständigen Gemeinde Entrischenbrunn sowie der Bildung der Verwaltungsgemeinschaft mit Reichertshausen, Ilmmünster und Jetzendorf aus, abgeschlossen wurde die Reform mit der Bildung der bis heute bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Ilmmünster mitden Mitgliedsgemeinden Hettenshausen und Ilmmünster zum 1. Januar 1980 und mit der damit einhergehenden Auflösung der Verbindung mit Reichertshausen und Jetzendorf.

Von 1981 bis 2002 war Hans-Alfred Strauß Bürgermeister von Hettenshausen. Die Gemeinde erhielt im Jahr 1981 ein neues Gemeindewappen. Der Bau eines zweiten Tiefbrunnens 1982 bedeutete einen wichtigen Schritt in Richtung einer modernen Wasserversorgung für die Zukunft, der 1984 erfolgte Ausbau des Hochbehälters sowie die Inbetriebnahme der neuen Wasseraufbereitungsanlage 1987 führten diese Entwicklung fort. 1983 erhielt die Gemeinde ein neues Leichenhaus beim gemeindlichen Friedhof. Am 11. November 1990 erfolgte die feierliche Einweihung des gemeindlichen Kindergartens, dessen Errichtung durch das Anwachsen der Gemeinde und den Zuzug neuer Familien notwendig geworden war. Die Eröffnung des Recyclinghofs am nördlichen Ortsausgang im Jahr 1992 trug den Anforderungen einer modernen Abfallverwertung Rechnung. Der Erwerb des Strobl-Anwesens im Zentrum von Hettenshausen bietet nun die Möglichkeit, dieses gemeindliche Zentrum am Ortsmittelpunkt für gemeinnützige Projekte nutzen zu können.

Im Jahr 2002 wurde Hans Wojta zum Bürgermeister gewählt. Die Gemeinde wies zu diesem Zeitpunkt 1900 Einwohner auf. Um das weitere Wachstum der Gemeinde zu fördern, wurde in den Jahren 2003 bis 2006 der Flächennutzungsplan neu aufgestellt. Wichtige Meilensteine in der Entwicklung der Gemeinde sind der Bau des Radwegs entlang der B 13 zwischen Hettenshausen und Reisgang, die Ausrüstung der Feuerwehr Hettenshausen mit einem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug und der Neubau des gemeindlichen Bauhofs im Gewerbegebiet Logenweg. Im Mai 2011 wurde die neugebaute 2-gruppige Kinderkrippe in Hettenshausen  in Betrieb genommen. Die feierliche Einweihung folgte am 17. September 2011. Die Kinderkrippe ist in der Betriebsträgerschaft die Caritas. 

Kirchliches Geschehen

Das kirchliche Leben der Filiale Hettenshausen wurde bereits seit dem 19. Jahrhundert wesentlich von den vom Kloster Scheyern entsandten Patres geprägt, obwohl Hettenshausen zur Pfarrei Ilmmünster gehörte. Die ursprünglich vorgesehene Abstellung eines Koadjutoren (Hilfspriesters) konnte aus Mangel an Geistlichen nur sporadisch erfolgen, so daß der Benefiziat von Ilmmünster die Scheyerer Patres in Hettenshausen lediglich unterstützte. Stark in Erinnnerung geblieben sind hier Pater Gregor Echetsberger und Pater Augustin Geisenfelder, die von 1919 bis 1942 bzw. von 1961 bis 1975 in Hettenshausen wirkten. Die Fuhrwerksbesitzer von Hettenshausen waren im Wechsel verpflichtet, die Scheyerer Seelsorger für den sonntägigen Gottesdienst aus Scheyern zu holen und wieder dorthin zurückzubringen.

Einer der Höhepunkte für das Dorf und die nähere Umgebung war die Heimatprimiz des Hettenshauseners Gregor Strobl am 4. Oktober 1914. Auch Karl Böswirth aus dem heutigen Gemeindeteil Entrischenbrunn wählte den Beruf des Seelsorgers und Katecheten und feierte am 2. Mai 1937 in Pfaffenhofen sein erstes hl. Meßopfer.

Im Jahr 1951 wurde die durch Kriegseinwirkungen beschädigte Kirche Johann Baptist außen grundlegend renoviert. Durch Abt Franz Schreyer von Kloster Scheyern erfolgte am 28. Juli 1956 die festliche Weihe der neuen Kirchenglocken.

In den Jahren 1961 bis 1963 wurde eine Renovierung des Innenraums der Kirche vorgenommen, 1972 konnte im Rahmen einer abermaligen Renovierung der Kirche der um 46 cm geneigte Kirchturm gerade gerichtet werden. Pater Augustin, der viel für die Hettenshausener Kirchengemeinde getan hat, kommt auch das Verdienst zu, daß Hettenshausen im Jahr 1965 zu einer Kuratie erhoben wurde.

Am 1. Juli 1984 konnte in Hettenshausen noch einmal gefeiert werden, als der aus dem Gemeindeteil Prambach stammende Josef Heiß seine erste heilige Messe als neu geweihter Priester zelebrierte.

1985 kam Pfarrer Franz Stadler als neuer Administrator der Kuratie nach Hettenshausen, im gleichen Jahr wurde auch das erste Pfarrfest in Hettenshausen gefeiert. Am 15. Januar 1987 wurde Pfarrer Stadler feierlich verabschiedet, als die Kuratie Hettenshausen wieder zu Ilmmünster kam und Bestandteil des Pfarrverbandes Ilmmünster-Hettenshausen-Reichertshausen wurde.

Ein großes Fest aus jüngster Zeit war die Diakonatsweihe von Otwin Marzini aus Hettenshausen am 27. September 1997 und die Feier des ersten Gottesdienstes am 5. Oktober in Hettenshausen zum Erntedankfest.

Ein weiterer Höhepunkt im kirchlichen Leben war die Primiz von Bernhard Knorn aus Reisgang. Nach der Priesterweihe am 1. Oktober 2011 in St. Michael, München, feierte er seine Heimatprimiz am 23. Oktober 2011 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Hettenshausen.

Vereinswesen

Das Vereinswesen der Gemeinde Hettenshausen wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem 1881 gegründeten Krieger- und Veteranenverein und der seit 1890 bestehenden Freiwilligen Feuerwehr geprägt, im heutigen Gemeindeteil Entrischenbrunn erfolgte die Gründung einer Feuerwehr im Jahr 1904. Um die Jahrhundertwende bestand in Hettenshausen vorübergehend auch ein Schützenverein.

Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte die Gründung des FC Hettenshausen im Jahr 1946 (bis 1957 bestehend), vor allem die Wiedergründung 1967 eine nachhaltige Bereicherung des Vereinsgeschehens, da der Verein gegenwärtig in mehreren Abteilungen verschiedene Möglichkeiten sportlicher Betätigung bietet.

Insbesondere in den letzten 30 Jahren wurden weitere Vereine mit sportlicher aber auch gemeinnütziger Ausrichtung gegründet. So entstanden der Männergesangverein im Jahr 1957, der Schützenverein "Zum alten Wirt" 1962, der Asphalt-Sport-Club 1972, die Theatergruppe 1982, die "Hubertus-Schützen" Entrischenbrunn 1985, Angelsportverein, Kleintierzuchtverein und Reitergemeinschaft Prambach 1990, die Nachbarschaftshilfe 1993 und die Afrika-Blindenhilfe im Jahr 1995.

Besondere Höhepunkte in der Geschichte der Vereine waren die Feier des 50-jährigen Bestehens des Krieger- und Soldatenvereins Hettenshausen im Jahr 1932 mit Neuweihe der Gründungsfahne sowie 1982 die 100-Jahr-Feier mit der Weihe einer neuen Vereinsfahne, die 100-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr Hettenshausen mit Fahnenweihe und die Feier des 20-jährigen Bestehens des FC Hettenshausen mit Einweihung des neuen Sportheims im Jahr 1987.

Kultur

Hettenshausen hatte in den letzten Jahrzehnten mehrere kulturelle Höhepunkte zu bieten, die bis heute in bester Erinnerung geblieben sind. Die Lutz-Abende der Jahre 1971 und 1973 zählen dazu. Der Heimatdichter Joseph Maria Lutz (1893-1972) lebte mehrere Jahre im Gemeindeteil Prambach, wo er einige seiner bedeutendsten Werke schuf, u.a. "Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies". In Erinnerung an sein Schaffen organisierte der Gesangverein Hettenshausen am 22. Mai 1971 einen Festabend, bei dem in Anwesenheit des Dichters Sequenzen einiger seiner Stücke und musikalisch bearbeitete Texte dargeboten wurden und Joseph Maria Lutz selbst aus seinen Werken las.

Zwei Jahre später, am 24. November 1973, wurde in Gedenken an den ein Jahr zuvor verstorbenen Dichter abermals ein feierlicher Abend veranstaltet, bei dem das Werk des Dichters gewürdigt wurde. Der damalige Kurat Pater Augustin erfreute das Publikum mit Anekdoten aus seinen gemeinsamen früheren Zeiten mit dem Heimatdichter.

Besondere kulturelle Höhepunkte der letzten Jahre waren auch die Ausstellungen mehrerer im Gemeindebereich Hettenshausen lebender Künstler, deren Arbeiten eine erstaunliche Breite und Fertigkeit ihres Schaffens bekunden.

Jüngstes herausragendes Fest in Hettenshausen war die 1200-Jahr-Feier, die sich über nahezu das ganze Jahr 1998 erstreckte. Die überaus gut gelungenen Theateraufführungen "Birnbaum und Hollerstaudn", klassische Konzerte, der Auftritt der Regensburger Domspatzen und ein Festwochenende mit Umzug vieler Vereine stellten Höhepunkte des Festjahres 1998 dar.

Wirtschaft

Hettenshausen war von jeher ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, bestimmt von mehreren großen Anwesen, die den kleineren Gütlern und Häuslern die Möglichkeit gaben, durch ihre Mithilfe bei der Feldarbeit den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Ansonsten wurden einzelne kleine Handwerke wie Müller, Schneider, Schuhmacher und Weber ausgeübt, die jedoch keine größeren Verdienstmöglichkeiten boten.

Erstes größeres Unternehmen war die Ziegelei von Johann Daschinger in Hettenshausen, die nach ihm von seinem Schwiegersohn Benno Gollnhofer bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges weiter betrieben wurde. Die Ziegelherstellung erreichte beträchtliche Ausmaße und bis in den weiteren Umkreis wurden die in Hettenshausen hergestellten Ziegel ausgeliefert. Regelmäßig kamen aus Italien zahlreiche in der Ziegelproduktion erfahrene Arbeiter, die hier Arbeit fanden. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges fand die Ziegelherstellung jedoch ihr Ende, nach dem Krieg wurde die Produktion nicht mehr aufgenommen und die Anlagen wurden in den späten 20-er Jahren gesprengt.

Größere wirtschaftliche Ansiedlungen setzten im Raum Hettenshausen erst nach dem Zweiten Weltkrieg ein, als im Gemeindeteil Reisgang das Gewerbegebiet Reisgang ausgewiesen wurde, das als Standort nahe dem Bahnhof Pfaffenhofen außerordentlich günstig gelegen ist und mit der unmittelbaren Nähe der B13 eine hervorragende Straßenverkehrsanbindung hat. Bis heute erfolgen Ansiedlungen auch größerer Betriebe und diese stellen für die Gemeinde einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar.

Notzeiten

In Hettenshausen waren in den Weltkriegen der Jahre 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945 im Gemeindebereich Gefallene und Vermißte zu beklagen. Im Zweiten Weltkrieg kam es in den letzten Kriegstagen Ende April noch zu Tieffliegerangriffen, die mehrere Häuser sowie die Kirche beschädigten und unter der Zivilbevölkerung fünf Todesopfer forderten.

Gefahr aus der Natur bestand für die Bevölkerung wiederholt durch Überschwemmungen der nahe an einigen Anwesen vorbeilaufenden Ilm, die nach längeren Regenperioden rasch über ihre Ufer trat und in die Häuser am westlichen Ilmufer eindrang. Im Jahr 1910 wie im Mai 1940 gab es Hochwasserkatastrophen, die zu zahlreichen Überschwemmungen in Hettenshausen führten.

Auch vor Bränden blieb Hettenshausen nicht verschont. So brannten 1909 die Mühle und das Sägewerk, das erst wenige Jahre zuvor neu eingerichtet worden war, gänzlich ab. In jüngerer Zeit, Ende der 80-er Jahre, machte der Brand in der Schreinerei Westermaier einen Großeinsatz der Hettenshausener und benachbarter Feuerwehren erforderlich.

Statistischer Anhang

Einwohnerzahlen der Gemeinde Hettenshausen

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1900 511 1933 554 1961 811 1986 1500
1905 530 1939 561 1970 1067 1990 1707
1910 567 1946 771 1976 1153 1994 1909
1919 559 1959 860 1978 1422(m.E´brunn) 1998 2006
1925 547 1952 830 1982 1417


Chronik der Ereignisse bis 1900

  • 798 erste Erwähnung des Ortes als "Hittinhusir"
  • 11. Jahrhundert Hettenshausen im Besitz der Babenberger Markgrafen Adalbert und Ernst
  • um 1100 Hettenshausen ist Sitz einer Ministerialenfamilie, Aribo von Hettenshausen erwähnt
  • um 1200 Heinrich und Ulrich von Hettenshausen als Ministerialen genannt
  • um 1230 treten die Wittelsbacher als Grundherren in Hettenshausen auf
  • um 1280 Erwähnung eines Sedelhofes in Hettenshausen als Ministerialensitz
  • 1315 Hettenshausen wird Bestandteil der Hofmark Ilmmünster
  • 1315 erste Erwähnung einer Kirche in Hettenshausen
  • 1515 Hettenshausen besteht aus 35 Anwesen
  • 1632/33 Schwedendurchzüge
  • 1647 ein großer Brand läßt sechs Anwesen zugrunde gehen
  • 1804 Auflösung des Pfarrvikariates Hettenshausen, das zu Ilmmünster kommt
  • 1818 Bildung der Gemeinde Hettenshausen
  • 1888 Weihe der neuen Kirchenglocken in Hettenshausen



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